Michael Tsokos – Zerschunden

Heute gibt es endlich mal ein Buch-Review auf meinem neuen Blog … Früher hab ich das ja mal öfter gemacht, aber leider komme ich gar nicht mehr zum „Viel-Lesen“. Viel Spaß euch 🙂

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Michael Tsokos kannte ich bereits von „Abgeschnitten“, seinem Buch mit Sebastian Fitzek – der, meiner Meinung nach, wohl einer der besten Autoren im Genre Psychothriller ist. Da mir dieses Buch so gut gefallen hat, dachte ich ich lese nun einfach mal „Zerschunden„.
Mit 432 Seiten ist das Buch ein relativ dickes, mit sehr gut leserlicher Schriftgröße.
Deutsche Thriller mag ich besonders gerne, da ich mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen kann wenn ich die Orte und die Namen auf den ersten Blick „runterlesen“ kann ohne ein zweites Mal lesen zu müssen. Soviel vorab.

Worum geht es in diesem Buch?
in Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.

Mein Fazit:
Michael Tsokos ist Rechtsmediziner, und das merkt man ganz klar an seinem Schreibstil. Manchmal waren mir die Ausführungen die Leichen betreffend zuuuu medizinisch. Na klar ist das ab und an ekelig, aber hey, auf sowas stehe ich sogar. (Simon Beckett und Chris Carter lassen grüssen ;)). Die Geschichte war von Anfang bis Ende recht spannend erzählt und – da es sich um einen True-Crime-Fall (also um eine Mischung aus Realität und Fiction handelt war ich direkt gefesselt. Die Charaktere wurden gut beschrieben und Herr Abel wurde mir immer sympathischer.
Warum ich trotzdem nur 3 von 5 Sternen vergebe? Also im letzten Drittel des Buches habe ich irgendwie die Lust verloren und habe mich nur noch durch die Seiten gequält… irgendwie fehlte da das gewisse Etwas.

Alles in Allem war ich aber recht angetan von diesem Erstlingswerk und werde mir das zweite Buch, „Zersetzt“, ebenfalls zu Gemüte führen.

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