Lucy Clarke – Der Sommer, in dem es zu schneien begann

Ich gebe zu, ich habe mir dieses Buch aus rein optischen Gründen gekauft – mir gefiel das Cover und die ganze Aufmachung so gut dass ich es einfach mitnehmen musste. Von der Story kannte ich bis dato noch nichts.

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492309119
  • ISBN-13: 978-3492309110
  • Originaltitel: A Single Breath

Eva und Jackson sind etwas mehr als ein Jahr verheiratet und sehr glücklich. Kennengelernt haben sich die beiden auf einem Flug nach England und waren direkt in einander verliebt.
Als Jackson nach nur wenigen Monaten Ehe bei einem tragischen Angelunfall ums Leben kommt, beginnt für Eva eine Reise in die Vergangenheit ihres Mannes. Sie macht sich auf den Weg nach Tasmanien, in das Land in dem Jackson geboren und aufgewachsen ist. Doch dort angekommen erkennt sie, das nichts so ist wie sie es zu kennen glaubte.

Dies war mein erstes Buch von Lucy Clarke und ich muss sagen dass mich ihr Schreibstil (leicht und trotzdem ansprechend) sehr in den Bann gezogen hat. Ihre spannende Art zu schreiben hat mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen hatte. Ich konnte es einfach nicht weglegen. Auch die relativ kurzen Kapitel haben mir gut gefallen, so konnte ich in Werbepausen, beim Kochen und auch sonst wo einfach mal ein bisschen weiterlesen.
Ich werde mir jetzt auch noch das erste Buch von Lucy Clarke, „Das Haus, das in den Wellen stand“ kaufen.

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Körner – Gänsehaut

… Gänsehaut lügt nie …

Wer gegen den Strom schwimmt, braucht immer auch Rückenwind. Denn Anderssein ist nicht nur eine Frage des Charakters, sondern verlangt den Glauben und das Vertrauen, seinen eigenen Weg zielstrebig weiterzugehen. Obwohl der Sänger und Songschreiber Körner zwar das Pop-ABC beherrscht, folgt der Wahl-Münchener keinem Klischee oder einer funktionierenden Schablone. Seine Musik bezeichnet er selbst als Pop-Poesie.
Was nach intellektuellem Pathos klingt, ist bei Körner vielmehr ein freimütiges Plädoyer für Musik mit Köpfchen die aus dem Herzen kommt. Im Vordergrund stehen seine ausdrucksstarken Texte, doch während lyrische Dichtung zumeist die Frucht des Leidens ist, setzt Körner auf positive Gefühle – und dennoch sind es Botschaften mit Tiefgang.

Eine innere Überzeugung, die ihn nach zahlreichen Bandprojekten in seiner Jugend schließlich nach München führt. Dort entsteht 2015 in einer spontanen Studiosession mit dem Produzenten-Duo Achtabahn der Song „Marie P.“ – kaum eine Woche im Netz wird das sommerliche House-Stück von RCA Records gesignt und erreicht auf Spotify weit mehr als eine Million Plays . Jetzt erscheint mit „Gänsehaut“ Körners erste Solo-Single, die zugleich einen Einblick ins kommende Debütalbum gibt. Wir dürfen gespannt sein.

Körners vielschichtige Texte sind komplex und doch so einfach, originell und gleichzeitig frei von Floskeln. Musik, die mit Live-Band auf die Bühne gehört, wo Körner mit seiner eindringlichen Stimme jeden Zuhörer in seinen Bann zieht. Doch so nachdenklich und vertieft seine Worte auch sind, mit jeder seiner Zeilen verbreitet er zugleich viel zuversichtliche Lebensenergie.
„Gänsehaut“ besticht durch eine Melodie, die man tagelang nachsingt und wie heißt es im Song so schön: “Wenn es gut ist oder echt“, ein Satz der in Verbindung mit Körner Bände spricht und den Künstler mit nur 2 schlichten Worten sehr treffend beschreibt.

Körner zeigt dass Pop mehr sein kann. Und glaubt mir Leute, ich liebe dieses Lied <3 Läuft bei mir seit Tagen hoch und runter 🙂

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Veit Etzold – Skin

Dank der Lesejury hatte ich die Möglichkeit das neue Buch von Veit Etzold zu lesen, „Skin“. Ich hatte bereits Seelenangst und den Totenzeichner verschlungen, letzteren auch hier im Rahmen der Lesejury.

„Skin“ gehört nicht zur „Clara Vidalis“-Reihe des Autors, sondern dreht sich um den Hauptkommissar Frank Deckhard und sein Team. Hauptprotagonist ist der junge Unternehmensberater Christian König, wohnhaft in Berlin..
Wir begleiten Christian König an seinen ersten Arbeitstagen in der Beratungsfirma ECC und erfahren viel über den Arbeitsalltag eines Unternehmensberaters. Flüge rund um die Welt, Beratungsgespräche in Amerika, England usw.
Die vielen Reisen und die harte Arbeit wirken sich natürlich auch auf seine Beziehung mit Nicole aus, die überhaupt nicht begeistert wirkt über Christians beruflichen Werdegang.
Doch nicht nur das belastet Christian: Eines Tages erhält er auf der Arbeit eine E-Mail aus seinem eigenen Postfach. Darin ein Link zu einem grässlichen Video. Auch der Schlüssel, den er in seiner Manteltasche findet und zu einem Schließfach am Bahnhof passt birgt eine grauenvolle Entdeckung. Christian entschließt sich sich an die Polizei zu wenden. Da er dort aber nur einen Bruchteil der ganzen Geschichte erzählt, gerät er automatisch in den Kreis der Verdächtigen. Wer ist verantwortlich für all die ekelerregenden Taten (die auch wirklich gut beschrieben sind, danke Herr Etzold)? Dreht Christian langsam durch?

Natürlich möchte ich hier auch nicht zu sehr auf den Inhalt des Buches eingehen – ihr müsst es doch selbst lesen 🙂
Mir persönlich hat es in den ersten 2-Dritteln etwas an der Spannung gefehlt. Ich mag Veit Etzolds Schreibstil, aber das Buch war mir etwas zu sehr ECC-lastig. Manchmal musste ich mich wirklich dazu zwingen mich hinzusetzen und weiterzulesen, was ich sehr schade finde. Trotzdem wurde ich am Ende nicht enttäuscht – natürlich habe ich aufs falsche Pferd gesetzt und war überrascht als es zur Auflösung kam.
Alles in allem ein guter Thriller aus dem Hause Etzold, leider nur nicht mein neuer Lieblingsthriller.

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Throwback Thursday: Missy Elliott – Work It

Heute machen wir nochmal einen Sprung in die Vergangenheit – es wird langsam etwas kühler hier bei mir, also wird hierzu abgetanzt:

SEPT. 2002: Missy Elliott – Work It

  • Im Song wird ein Teil des Chorus rückwärts gesprochen.
  • Das Video wurde bei dem MTV Video Music Awards 2003 zum Videos des Jahres gewählt.
  • Bevor der Song auf den MTV Video Music Awards performed wurde, küsste Madonna Britney Spears auf der Bühne.
  • Der Beat am Ende des Songs stammt aus einem Song von Bob James namens „Take Me To The Mardi Gras“.
  • Der Song war 10 Wochen lang auf Platz 2 der Top 100 Billboard Charts. Auf Platz 1 hat er es aber nie geschafft.

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YOUNOTUS & Polina – Good to me

Endlich heißt es für die Berliner Jungs von YOUNOTUS Premiere ihrer ersten EIGENEN Single! Nach den erfolgreichen Features für ALLE FARBEN wollen Tobi und Gregor nun ihren eigenen Stil präsentieren. Die Single ‚Good To Me‘ ist der erste Schritt in diese Richtung. Unterstützung bekommen sie dabei von Grammy-Gewinnerin Polina (u.a. mit Felix Jaehn, Moguai, Steve Aoki, Tiesto gearbeitet). Der Stil der Jungs soll vor allem eines werden: anders!

Anders trifft auch die Art und Weise der Produktion von ‚Good To Me‘. Geschrieben wurde der Track beim ersten Treffen zwischen YOUNOTUS und Polina, das in der WG-Küche von Tobi stattfand. Auch die Zeit war beachtlich – nach ca. 3 Stunden waren Akkorde und Lyrics fertig. Entstanden ist ein Track mit viel Potenzial für den nächsten Sommerhit aus den Reglern von YOUNOTUS, ähnlich wie ‚Supergirl‘ im letzten Jahr mit ALLE FARBEN und Anna Naklab.

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Jennifer Rostock – Irgendwas ist immer

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Gestern feierte das Video zur ersten Albumsingle »Irgendwas ist immer« von Jennifer Rostock Premiere. Der Song ist der Vorbote für das fünfte Album der Band – »Genau in diesem Ton« erscheint am 09.09.2016.

Zwei Jahre ist es her, dass Jennifer Rostock ihr Album »Schlaflos« veröffentlichten. Jetzt meldet sich die Band mit ihrem neuen fünften Album »Genau in diesem Ton« zurück, das am 09.09. erscheint. Doch Jennifer Rostock haben nicht nur ein neues Album am Start, sondern auch ein neues Label, nämlich Four Music. Das neue Album, das neue Label, der Sprung ins kalte Wasser und das anschließende Schütteln, das alles mündet nun in einer Platte, die radikaler nicht sein könnte.

»Genau in diesem Ton« ist ein Musik gewordenes Pamphlet. Jeder einzelne Song zelebriert die Lust und den Drang, weiter zu gehen als je zuvor. Diese Kompromisslosigkeit hört man auch im Sound. Man hört eine Band, die es derbe abfeiert zusammenzuspielen, und gerade deshalb entzieht sich die Platte jeglichen Produktionsdogmen oder Genrespielregeln. Alles so wie’s muss, jeder Song dahin, wo er hinwill. Weil sie den Schlagzeugsound auf einem Defeater-Album gefeiert haben, ergoogelten sie sich das Recording Studio, nahmen den Hörer in die Hand und saßen eine Woche später mit Jason Maas zusammen im Studio. Deutschpunk-Produzent Vincent Sorg und Mixingkoryphäe Moritz Enders rundeten den Sound ab: Die Moshpitparts explodieren, die Poprefrains heben ab, und die Experimentierfreude führt bis an unbekannte Ufer.

Jennifer Rostock brettern mal wieder raus, was ihre Welt bedeutet und damit sind sie nicht allein. Offensichtlich…und zum Glück. Um die Band zu lieben, muss man halt ein bisschen rausschwimmen aus den seichten Gewässern und sich auf Wellengang einrichten. Aber wenn man ruhig weiteratmet, bleibt man ganz von alleine oben. Lasst die Schwimmflügel zuhause, habt Vertrauen. Darum geht es. Es lohnt sich.

»Genau in diesem Ton« kann ab sofort vorbestellt werden.

Spotify: http://sny.ms/IrgendwasIstImmer_Spotify
iTunes: http://sny.ms/GenauInDiesemTon_iTunes
Apple Music: http://sny.ms/GenauInDiesemTon_AppleMusic
Amazon CD: http://sny.ms/GenauInDiesemTon_CD
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