Veit Etzold – Skin

Dank der Lesejury hatte ich die Möglichkeit das neue Buch von Veit Etzold zu lesen, „Skin“. Ich hatte bereits Seelenangst und den Totenzeichner verschlungen, letzteren auch hier im Rahmen der Lesejury.

„Skin“ gehört nicht zur „Clara Vidalis“-Reihe des Autors, sondern dreht sich um den Hauptkommissar Frank Deckhard und sein Team. Hauptprotagonist ist der junge Unternehmensberater Christian König, wohnhaft in Berlin..
Wir begleiten Christian König an seinen ersten Arbeitstagen in der Beratungsfirma ECC und erfahren viel über den Arbeitsalltag eines Unternehmensberaters. Flüge rund um die Welt, Beratungsgespräche in Amerika, England usw.
Die vielen Reisen und die harte Arbeit wirken sich natürlich auch auf seine Beziehung mit Nicole aus, die überhaupt nicht begeistert wirkt über Christians beruflichen Werdegang.
Doch nicht nur das belastet Christian: Eines Tages erhält er auf der Arbeit eine E-Mail aus seinem eigenen Postfach. Darin ein Link zu einem grässlichen Video. Auch der Schlüssel, den er in seiner Manteltasche findet und zu einem Schließfach am Bahnhof passt birgt eine grauenvolle Entdeckung. Christian entschließt sich sich an die Polizei zu wenden. Da er dort aber nur einen Bruchteil der ganzen Geschichte erzählt, gerät er automatisch in den Kreis der Verdächtigen. Wer ist verantwortlich für all die ekelerregenden Taten (die auch wirklich gut beschrieben sind, danke Herr Etzold)? Dreht Christian langsam durch?

Natürlich möchte ich hier auch nicht zu sehr auf den Inhalt des Buches eingehen – ihr müsst es doch selbst lesen 🙂
Mir persönlich hat es in den ersten 2-Dritteln etwas an der Spannung gefehlt. Ich mag Veit Etzolds Schreibstil, aber das Buch war mir etwas zu sehr ECC-lastig. Manchmal musste ich mich wirklich dazu zwingen mich hinzusetzen und weiterzulesen, was ich sehr schade finde. Trotzdem wurde ich am Ende nicht enttäuscht – natürlich habe ich aufs falsche Pferd gesetzt und war überrascht als es zur Auflösung kam.
Alles in allem ein guter Thriller aus dem Hause Etzold, leider nur nicht mein neuer Lieblingsthriller.

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Throwback Thursday: Missy Elliott – Work It

Heute machen wir nochmal einen Sprung in die Vergangenheit – es wird langsam etwas kühler hier bei mir, also wird hierzu abgetanzt:

SEPT. 2002: Missy Elliott – Work It

  • Im Song wird ein Teil des Chorus rückwärts gesprochen.
  • Das Video wurde bei dem MTV Video Music Awards 2003 zum Videos des Jahres gewählt.
  • Bevor der Song auf den MTV Video Music Awards performed wurde, küsste Madonna Britney Spears auf der Bühne.
  • Der Beat am Ende des Songs stammt aus einem Song von Bob James namens „Take Me To The Mardi Gras“.
  • Der Song war 10 Wochen lang auf Platz 2 der Top 100 Billboard Charts. Auf Platz 1 hat er es aber nie geschafft.

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YOUNOTUS & Polina – Good to me

Endlich heißt es für die Berliner Jungs von YOUNOTUS Premiere ihrer ersten EIGENEN Single! Nach den erfolgreichen Features für ALLE FARBEN wollen Tobi und Gregor nun ihren eigenen Stil präsentieren. Die Single ‚Good To Me‘ ist der erste Schritt in diese Richtung. Unterstützung bekommen sie dabei von Grammy-Gewinnerin Polina (u.a. mit Felix Jaehn, Moguai, Steve Aoki, Tiesto gearbeitet). Der Stil der Jungs soll vor allem eines werden: anders!

Anders trifft auch die Art und Weise der Produktion von ‚Good To Me‘. Geschrieben wurde der Track beim ersten Treffen zwischen YOUNOTUS und Polina, das in der WG-Küche von Tobi stattfand. Auch die Zeit war beachtlich – nach ca. 3 Stunden waren Akkorde und Lyrics fertig. Entstanden ist ein Track mit viel Potenzial für den nächsten Sommerhit aus den Reglern von YOUNOTUS, ähnlich wie ‚Supergirl‘ im letzten Jahr mit ALLE FARBEN und Anna Naklab.

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Jennifer Rostock – Irgendwas ist immer

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Gestern feierte das Video zur ersten Albumsingle »Irgendwas ist immer« von Jennifer Rostock Premiere. Der Song ist der Vorbote für das fünfte Album der Band – »Genau in diesem Ton« erscheint am 09.09.2016.

Zwei Jahre ist es her, dass Jennifer Rostock ihr Album »Schlaflos« veröffentlichten. Jetzt meldet sich die Band mit ihrem neuen fünften Album »Genau in diesem Ton« zurück, das am 09.09. erscheint. Doch Jennifer Rostock haben nicht nur ein neues Album am Start, sondern auch ein neues Label, nämlich Four Music. Das neue Album, das neue Label, der Sprung ins kalte Wasser und das anschließende Schütteln, das alles mündet nun in einer Platte, die radikaler nicht sein könnte.

»Genau in diesem Ton« ist ein Musik gewordenes Pamphlet. Jeder einzelne Song zelebriert die Lust und den Drang, weiter zu gehen als je zuvor. Diese Kompromisslosigkeit hört man auch im Sound. Man hört eine Band, die es derbe abfeiert zusammenzuspielen, und gerade deshalb entzieht sich die Platte jeglichen Produktionsdogmen oder Genrespielregeln. Alles so wie’s muss, jeder Song dahin, wo er hinwill. Weil sie den Schlagzeugsound auf einem Defeater-Album gefeiert haben, ergoogelten sie sich das Recording Studio, nahmen den Hörer in die Hand und saßen eine Woche später mit Jason Maas zusammen im Studio. Deutschpunk-Produzent Vincent Sorg und Mixingkoryphäe Moritz Enders rundeten den Sound ab: Die Moshpitparts explodieren, die Poprefrains heben ab, und die Experimentierfreude führt bis an unbekannte Ufer.

Jennifer Rostock brettern mal wieder raus, was ihre Welt bedeutet und damit sind sie nicht allein. Offensichtlich…und zum Glück. Um die Band zu lieben, muss man halt ein bisschen rausschwimmen aus den seichten Gewässern und sich auf Wellengang einrichten. Aber wenn man ruhig weiteratmet, bleibt man ganz von alleine oben. Lasst die Schwimmflügel zuhause, habt Vertrauen. Darum geht es. Es lohnt sich.

»Genau in diesem Ton« kann ab sofort vorbestellt werden.

Spotify: http://sny.ms/IrgendwasIstImmer_Spotify
iTunes: http://sny.ms/GenauInDiesemTon_iTunes
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Louis Berry – Nicole

Endlich gibts mal wieder was Rockiges hier: ‚Nicole’ ist die erste Single von Louis Berrys mit Spannung erwartetem ersten Album, welches er mit Producer-Legende Jacquire King (James Bay, Kings of Leon) in Nashville einspielte.
Nach nur zwei eigenen Tracks wurde Louis von Ministry of Sound unter Vertrag genommen. Von den düsteren Straßen von Kirkby in Liverpool, wo er mit seinem heroinabhängigen Vater lebte, führte es ihn ohne Umwege nach Nashville, wo er seine erste LP aufnahm. Diese unglaubliche und rasante Karriere ist ohne Frage ein Märchen der modernen Musikgeschichte.
Seine dreckig-wilden Rock’n’Roll-Hymnen sind geprägt vom Leben in den Gassen Liverpools. In genau diesem Stil kommt mit ‚Nicole’ eine Liebeserklärung in zu erwartender, draufgängerischer Manier. Seine rohe Stimme und der wilde Vibe, der an die Rolling Stones erinnern lässt, unterstreichen die Wucht seiner Musik und sind somit mehr als nur seine Markenzeichen.
In England wird Louis bereits mit Lob von allen Seiten überschüttet. Seien es bekannte Trendsetter wie John Kennedy von Radio X und 6 Music oder die Onlineredaktionen von NME, VICE, The Guardian und CLASH, der Aufstieg des jungen Liverpoolers wird mit Begeisterung verfolgt.

Meiner Meinung nach hat Louis auf jeden Fall Potential … warten wir mal ab was der Kerl noch so alles bringt 😉

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